Tragen Sie Sorge zu Ihrer mentalen Gesundheit!

Shinrin Yoku / Waldbaden

Das japanische «Shinrin Yoku» bedeutet auf Deutsch so viel wie «ein Bad in der Atmosphäre des Waldes nehmen» und ist im übertragenen Sinn zu verstehen: das Eintauchen in den Wald und dessen Atmosphäre mit all seinen Sinnen.

Ein Aufenthalt im Wald hat einen positiven Effekt auf die Gesundheit und das Wohlbefinden – das Einatmen der ätherischen Öle (Terpene) der Bäume stärkt das Immunsystem nachweislich. Dazu kommen die gute Luft und die Ruhe im Wald. In Japan gilt Shinrin Yoku schon lange als anerkannte Methode für Entspannung und Stressmanagement.

Waldbaden ist jedoch weit mehr als «nur» ein Waldspaziergang. Wer ein Waldbad nimmt, ist langsam unterwegs und macht häufig Pausen, um alle Details auf dem Boden oder an den Bäumen wahrzunehmen. Der Aufenthalt im Wald ist von Achtsamkeit geprägt und dauert zwischen zwei und drei Stunden.

Altea-Blogbeitrag zum Thema «Waldbaden»

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Waldbaden mit Christina Hirzel

Altea Psychische Gesundheit Shinrin Yoku Waldbaden
Altea Psychische Gesundheit Yogische Parasympathische Atmung

Yogische Parasympathische Atmung

Die einfache Atmung aus dem Yoga hilft speziell vor und in herausfordernden Situationen sowie bei akutem und chronischem Stress, bei innerer Unruhe, bei Konzentrationsschwierigkeiten oder Einschlafproblemen.

Wie der Name sagt, aktiviert die parasympathische Atmung den parasympathischen Teil unseres vegetativen Nervensystems; dieser ist für unsere Erholung und Beruhigung zuständig. Innerhalb kurzer Zeit führt diese Atemtechnik zu einer tiefen Entspannung. Zudem verbessert sie die Konzentrationsfähigkeit und führt generell zu mehr Gelassenheit und Selbstbewusstsein.

Sie können diese Übung im Liegen (optimal) oder Sitzen ausführen, am besten an einem ungestörten Ort. Atmen Sie dabei stets durch die Nase aus.

  1. Entspannen Sie sich und beobachten Sie Ihren Atem, ohne ihn zu beeinflussen.
  2. Atmen Sie tief ein, zählen Sie dabei auf 3. Atmen Sie ruhig aus, zählen Sie auf 6. Bleiben Sie in der Atemleere, und zählen Sie auf 6.
  3. Beginnen Sie von vorne mit der 3-6-6-Atmung und atmen in diesem Rhythmus einige Minuten sorgfältig und konzentriert weiter.

Bitte lesen Sie die ausführlichen Informationen und Übungsanleitungen zur parasympathischen Atmung.

Meditation

Meditation hilft bei Stress, Schlaflosigkeit, innerer Unruhe oder Aufmerksamkeitsstörungen. Sie steigert u.a. die Achtsamkeit, erhöht das Wohlbefinden, verbessert die Schlafqualität und stärkt das Immunsystem. Das zentrale Element in der Meditation ist das bewusste Steuern der Aufmerksamkeit.

Um das Meditieren zu lernen, sollte man mit einfachen Übungen von 5 bis 10 Min. beginnen und die Dauer der Meditationen allmählich steigern. Es empfiehlt sich, täglich zu meditieren. Als Einstieg eignet sich die Achtsamkeitsmeditation aus dem Buddhismus. Dabei geht es um das Wahrnehmen des «Hier und Jetzt» – spüren Sie Körper, Geist und Emotionen, ohne diese zu bewerten.

Es ist normal, dass beim Meditieren Gedanken kommen und gehen, lassen Sie sie zu und lenken Sie Ihre Aufmerksamkeit immer wieder auf Ihren Körper und Ihre Atmung.

Die einzelnen Schritte der Achtsamkeitsmeditation sowie allgemeine Informationen zur Meditation finden Sie im Ratgeber Meditation

Altea Psychische Gesundheit Meditation

Yogische Wechselatmung

Führen Sie die Wechselatmung nicht mit vollem Magen aus. Forcieren Sie nichts – diese Atemtechnik kann eine äusserst positive Wirkung entfalten, wenn Sie nicht übertreiben. Damit Sie sich fokussieren und entspannen können, sollte die Atmung mühelos und leicht ablaufen. Nehmen Sie sich mindestens fünf Minuten Zeit dafür.

Die Wechselatmung wirkt ausgleichend und harmonisierend auf unser ganzes Wesen. Sie fördert die innere Ruhe und emotionale Ausgeglichenheit. Auch schenkt sie einen klaren Geist und fördert die Konzentrationsfähigkeit. Darüber hinaus verbessert die Wechselatmung generell das Atmen durch die Nase.

Aus yogischer Sicht wirkt die Wechselatmung angstlösend und kann somit das Selbstbewusstsein stärken. Durch die Harmonisierung sämtlicher Körperfunktionen wirkt die Wechselatmung generell beruhigend und kann durch das Stärken des Immunsystems auch Erkältungen und Allergien vorbeugen.

Die einzelnen Schritte der Wechselatmung können Sie im ausführlichen Ratgeber nachlesen.

Wenn Sie eine Runde abgeschlossen haben, beginnen Sie in aller Ruhe wieder von vorne und führen Sie die Wechselatmung mindestens fünf Minuten lang durch.

Bitte lesen Sie die ausführlichen Informationen und Übungsanleitungen zur yogischen Wechselatmung.

Dieses Video erklärt die Wechselatmung aus yogischer Sicht.

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